Samstag, 28. Januar 2012

Das geheime Leben von E-Mails

Neulich erhielt meine Frau von einer guten Bekannten eine E-Mail, in der vor einer neuen, gefährlichen Droge namens "Burundanga" gewarnt wird. Angeblich reicht der Hautkontakt mit dieser Droge, um schwere Lähmungserscheinungen auszulösen. Verbrecher trügen sie auf Visitenkarten auf, war dort zu lesen; schon das Ergreifen einer solchen Karte mache einen zum willenlosen Opfer. Dies sei kein Scherz, man solle diese Warnung unbedingt ernst nehmen und möglichst an alle Freunde und Bekannten weiterleiten.

Jeder mit ein bisschen Interneterfahrung erkennt hier die typischen Symptome eines "Hoax", einer unechten Gefahrenmeldung, die allein dem Ziel dient, eine möglichst weite Verbreitung zu erreichen: Viele Adressaten, alarmistischer Text, pseudorealistische Unterschrift (der Name eines Kommissars mit Dienststelle und Telefonnummer war angegeben) und vor allem die Aufforderung, diese Botschaft schnellstens weiterzuleiten.

Eine kurze Recherche bestätigte diesen Verdacht, zeigte aber auch, dass der Ursprung dieser Mail schon sehr lange zurückliegt: Bereits 2008 kamen die ersten Burundanga-Mails in Umlauf. Fast vier Jahre also wurden solche Mails hin und her geschickt. Damit weist diese Mail alle Charakteristika eines biologischen Virus auf: Sie befällt quasi die Gehirne ihre Opfer und bringt sie dazu, das Virus zu vervielfältigen. Es gibt Ausbrüche in großem Stil, dann "Impfungen" (in Form von Hoax-Warnungen), doch das Virus stirbt nicht völlig aus, sondern hält sich irgendwo in einer kleinen geschützten Ecke auf und wartet auf seine Gelegenheit für den nächsten Ausbruch.

Auch wenn ein Virus nicht "lebendig" im biologischen Sinn ist: Ich finde es immer wieder faszinierend, dass selbst eine so simple Technik wie die E-Mail Charakteristiken aufweisen kann, die so sehr an Leben erinnern.

Samstag, 14. Januar 2012

Katze aus dem Sack

Die in meinem Neujahrsblogbeitrag nur kryptisch angekündigte berufliche Veränderung kann man jetzt hier genauer unter die Lupe nehmen. Damit lüfte ich auch (wieder mal) das Geheimnis, wer sich eigentlich wirklich hinter dem Pseudonym "Karl Olsberg" verbirgt.

Da ich zukünftig zwei Blogs betreibe (es werden vermutlich in den nächsten Monaten noch 1-2 weitere dazu kommen) werde ich hier nicht mehr so regelmäßig wie bisher Beiträge verfassen können. Dafür gibt es ab sofort in der Spalte links einen direkten Draht zu meinem anderen Blog bei der von mir gegründeten Firma briends, das sich allerdings primär mit dem Buchmarkt beschäftigt.

Sonntag, 8. Januar 2012

Ins Gehirn gechipt

"Gehirn-Chip soll Abhilfe schaffen: Wissenswachstum überfordert uns", titelt N-TV auf seiner Wissenschaftsseite. Demnach ist der Karlsruher "Medienphilosoph" Peter Weibel davon überzeugt, dass wir einen Gehirn-Chip bräuchten, der uns hilft, die Informationsflut zu bewältigen. "In dieser explodierenden Wissens- und Mediengesellschaft muss der Mensch die technische Ausdehnung seiner natürlichen Sinnesorgane, bis hin zum Zentralorgan, dem Gehirn, verbessern, ähnlich dem Cloud Computing", wird Weibel zitiert.

Ich habe einigen Respekt vor dem ZKM in Karlsruhe, das Weibel leitet. Daher scheue ich mich, ihn, dessen Aussagen möglicherweise aus dem Zusammenhang gerissen wurden, direkt zu kritisieren. So, wie das in dem Artikel dargestellt wird, ist es aber absoluter Unfug.

Mal abgesehen von den technischen, medizinischen und ethischen Problemen, die ein Gehirn-Chip (der gezwungenermaßen nicht nur Daten empfangen, sondern auch senden müsste, damit er funktioniert) verursachen würde: Die von Weibel angesprochenen Probleme könnte er keineswegs lösen. Denn das Wissen der Welt wächst exponentiell, und die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns müsste genauso schnell wachsen, um auch nur Schritt halten zu können. Bei allem technischen Fortschritt halte ich das für nicht machbar, und wenn doch, würde es bedeuten, dass unsere "grauen Zellen" nach kurzer Zeit nur noch ein Anhängsel unseres Elektronengehirns wären und wir wahrscheinlich mit riesigen Kühlrippen am Kopf herumlaufen müssten. Das halte ich nicht unbedingt für eine erstrebenswerte Vorstellung.

Der Mensch könne nur dann Schritt halten, wenn er seine Natur verbessere, schreibt N-TV weiter. "Wir können das nicht mehr der Evolution überlassen", wird Weibel zitiert. Angeblich stehen wir daher an der Schwelle einer vom Menschen gesteuerten Evolution.

Auch das ist, so dargestellt, grober Unsinn. Erstens lässt sich Evolution nicht aufhalten und zweitens nicht steuern, wie ich in "Schöpfung außer Kontrolle" ausführlich zeige. Davon abgesehen findet die Ko-Evolution von Mensch und Technik, die es uns erleichtert, das exponentiell wachsende Wissen zu verarbeiten, schon lange statt - sie ist gleichzeitig Ursache und Folge dieser Informationsexplosion.

Wir brauchen keinen Chip im Hirn, um "eins zu werden" mit dem Internet - eine Tastatur, ein Bildschirm und ein Headset, oder auch ein Smartphone, reichen dafür völlig aus. Unser Gehirn ist so ausgelegt, dass wir sehr schnell die Grenzen zwischen der technischen und der menschlichen Sphäre vergessen, so wie jemand, der fließend Texte tippt, nicht darüber nachdenkt, was seine Finger gerade tun oder ein guter Skiläufer die Bretter unter seinen Füßen als Teil seines Körpers empfindet.

Ein Chip würde lediglich dazu führen, dass wir noch mehr die Kontrolle darüber verlieren, was für Informationen auf uns einstürzen und welche wir preisgeben (heute können wir wenigstens noch Laptop und Handy ausschalten). Er würde das Problem nicht lösen, sondern verschlimmern. Was wir stattdessen brauchen, sind effizientere Wege, Information im Internet zu organisieren und erschließbar zu machen - genau damit sollte sich das ZKM beschäftigen.

Sonntag, 1. Januar 2012

Neustart

Der erste Januar ist oft mit dem Gefühl eines Neubeginns verbunden, mit vielen guten Vorsätzen für das noch unschuldige und fehlerfreie Neue Jahr. Es erinnert mich immer an ein leeres Blatt Papier, das darauf wartet, mit einer genialen Idee beschrieben zu werden.

Meistens kehrt dann rasch Ernüchterung ein, und schon am Ende der "Kalenderwoche 1" sind die meisten guten Vorsätze vergessen, hat uns der Trott wieder eingeholt. Das leere Blatt beginnt, sich mit banalen Sätzen zu füllen.

Diesmal nicht!

Das ist mehr als ein Vorsatz: Ich habe meine Anstellung als Unternehmensberater bei einer Hamburger Firma zum Ende 2011 gekündigt, um mich in diesem neuen Jahr mit einer eigenen Firma selbstständig zu machen. Sie wird sich mit dem fundamentalen Wandel im Buchmarkt beschäftigen und Verlagen und Buchhändlern Hilfestellung anbieten, um die großen Herausforderungen der nächsten Jahre zu bewältigen und die vielfältigen Chancen zu nutzen.

Mehr dazu in Kürze.

Ich wünsche allen Lesern ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr und den Mut, den einen oder anderen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen!

Samstag, 24. Dezember 2011

Langweilige Weihnachten!

Spannungsromane leben von Konflikten. In jeder Szene muss es "knistern" - weil der Held mit einem Widersacher konfrontiert wird, weil er mit sich selbst hadert oder weil ihm etwas einfach nicht gelingen will, was ihm aber unbedingt gelingen muss. Fehlt dieser Konflikt, empfindet der Leser die Handlung schnell als langweilig.

Auch Weihnachten kann voller Spannungen sein, denn gerade an Heiligabend sind die Erwartungen an die Lieben besonders groß und Enttäuschungen der einen oder anderen Art nicht auszuschließen. Ich habe schon Feste erlebt, die eher die Bezeichnung "Heuligabend" verdient hätten.

Ich wünsche all meinen Lesern harmonische, stressfreie und gemütliche - mit anderen Worten, im dramaturgischen Sinn stinklangweilige - Weihnachten!

Falls es Ihnen aber gar zu langweilig wird, können Sie natürlich immer noch ein spannendes Buch in die Hand nehmen ...

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtsmann mit Glatze

Jeff Bezos sieht nicht unbedingt wie Santa Claus aus, obwohl man ihm nachsagt, dass er ebenfalls dröhnend lachen kann. Doch wenn man sich als Kind noch gefragt hat, wie der Weihnachtsmann es eigentlich schafft, in einer einzigen Nacht die Geschenke zu allen Kindern auf der Welt zu bringen - Bezos weiß, wie sowas geht. Als Chef von Amazon hat er ein logistisches Wunderwerk geschaffen, das tatsächlich nicht mal im Weihnachts-Endspurt ins Stocken zu geraten scheint.

"Es amazont sehr", schreibt der Focus in seiner aktuellen Titelgeschichte über das "größte Kaufhaus der Welt". Zumindest, was unsere Familie betrifft, trifft das Magazin damit den Nagel auf den Kopf. Da ich zu den bedauernswerten Menschen gehöre, die jedes Jahr wieder von Weihnachten überrascht werden und dann keine Zeit (sprich: keine Lust) mehr haben, sich ins Einkaufsgetümmel zu stürzen, haben wir diesmal eine "Amazon-Quote" von circa 90%.

Der Name Amazon wird in der Buchbranche mit einer Mischung aus Bewunderung, Neid und Sorge ausgesprochen - durchaus zu recht. Bewunderung dafür, dass es das Kaufhaus trotz seines ungestümen Wachstums immer wieder schafft, nahezu alle den Kunden gegebene Versprechen einzuhalten. Neid ob des daraus resultierenden Erfolgs - 2005 erzielte der Versandhändler noch einen Umsatz von etwa 8,5 Milliarden Dollar, dieses Jahr wird es knapp sechs Mal so viel sein. Und Sorge, weil Amazon ein so dominanter Spieler im Buchmarkt geworden ist, dass daraus in naher Zukunft ein Quasi-Monopolist werden könnte - etwas, das sich eigentlich niemand wünschen kann. Niemand, versteht sich, außer dem kahlköpfigen Weihnachtsmann und seinen Aktionären.

Wie auch immer man dazu steht - der Amazon-Erfolg ist eine unternehmerische Meisterleistung. Als Kunde fühle ich mich dort sehr gut bedient. Solange das so bleibt, werde ich auch weiterhin meine Weihnachtswunschliste nach Seattle schicken statt an den Nordpol.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die Suche geht weiter

Immer noch haben wir keinen Kontakt zu Außerirdischen bekommen, was man je nach Standpunkt "seltsam" bis "vollkommen logisch" finden kann. Und das, obwohl sich die Anzeichen immer mehr verdichten, dass unsere Galaxis voller erdähnlicher Planeten ist, auf denen flüssiges Wasser existiert und Leben, wie wir es kennen, zumindest möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich ist.

Ein Grund dafür könnte natürlich auch der sein, dass wir seit einiger Zeit gar nicht mehr danach gesucht haben. Genauer gesagt, dass denjenigen, die diese Suche mit der nötigen Akribie und Professionalität betreiben - dem SETI Institut nämlich - in den letzten Monaten das Geld fehlte, um das eigens für diese Suche gebaute Allen Telescope Array zu betreiben.

Zum Glück hat sich jetzt ein neuer Sponsor aufgetan, und zwar ausgerechnet das US-Militär. Man fragt sich natürlich, was genau die Generäle dort draußen suchen: Neue Verbündete, die ihnen einen technologischen Vorsprung verschaffen könnten? Neue Feinde, die all den Rüstungsmilliarden einen echten Sinn geben würden? Die offizielle Antwort ist viel banaler: Man suche nach kleinen Weltraumschrott-Teilen, die die eigenen Satelliten gefährden könnten. Dafür wolle man einen Teil der Kapazität des Teleskops anmieten und so einen Finanzierungsbeitrag zur Alien-Suche leisten.

Auch wenn die Wahrheit vermutlich noch ein bisschen komplizierter ist, an Aliens dürfte das Militär wohl tatsächlich kein Interesse haben. Denn bei einem Telefonat des US-Präsidenten mit Bewohnern des nächsten bis jetzt entdeckten erdähnlichen Planeten müsste der arme Mann 1.200 Jahre auf eine Antwort warten.

Sonntag, 4. Dezember 2011

AGFA

Bis vor Kurzem verband ich mit den vier Buchstaben AGFA einen Kamerahersteller, der die in meiner Jugend beliebten, simplen Fotoapparate mit den Blitzwürfeln produzierte und der aufgrund der Digitalisierung der Fotografie nahezu von der Bildfläche verschwunden ist.

Heute stehen die vier Buchstaben als Akronym für die Unternehmen, die diese Digitalisierung mittlerweile in fast allen Bereichen dominieren und sich untereinander eine in der Wirtschaftsgeschichte wohl beispiellose Schlacht der Giganten liefern: Apple, Google, Facebook und Amazon.

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Wirtschaftswelt wohlgeordnet: Apple machte Computer und schicke Lifestylegeräte für die Hand- und Hosentasche, Google sorgte dafür, dass wir uns im Internet zurechtfanden, Facebook verband uns mit unseren Freunden und Amazon lieferte uns Bücher und mehr frei Haus. Die vier Unternehmen existierten friedlich nebeneinander und verstanden sich wohl kaum als Konkurrenten.

Doch in kurzer Zeit hat sich dieses Bild drastisch gewandelt: Durch die immer stärkere Digitalisierung und Mobilisierung der Welt haben sich die Märkte der vier Unternehmen so stark vermischt, dass sie quasi alle vier miteinander konkurrieren, und zwar in nahezu allen Bereichen, in denen jedes einzelne von ihnen aktiv ist.

Ein paar Beispiele: Amazon bringt das "Fire"-Tablett auf den Markt, um dem iPad von Apple das Wasser abzugraben, während Apple umgekehrt elektronische Bücher verkauft. Google startet das soziale Netzwerk Google+, während immer mehr Suchanfragen direkt auf Facebook eingegeben werden statt über die Google Website. Weil Kunden Produkte immer häufiger direkt auf Amazon suchen, startet Google, das inzwischen durch Kauf des Handyherstellers Motorola Apple im Kerngeschäft Konkurrenz macht, in Kooperation mit Versandhändlern eine eigene Versandplattform. Und natürlich ist auch Facebook längst vom Freundenetz zum gigantischen Marktplatz mutiert.

Die vier dreschen munter aufeinander ein wie einst die Götter im Olymp, so dass Blitz und Donner vom Himmel zuckten. Und falls ein Normalsterblicher, etwa ein deutscher Buchhändler, zufällig zwischen die Fronten gerät, kann es ihm schlecht ergehen. Denn AGFA scheinen über nahezu unendliche Geldmittel zu verfügen und wachsen alle vier mit einer Geschwindigkeit, die einen schwindelig macht.

Die Kartellämter der Welt können nur hilflos zuschauen, denn die vier sind ja aus eigener Wachstumskraft so groß geworden und haben die Märkte, die sie dominieren, quasi selbst geschaffen. Der so genannte Netzwerkeffekt führt dazu, dass der Marktführer für die Kunden attraktiver ist als die Wettbewerber. Ähnlich einem schwarzen Loch saugt er immer mehr Kundenmasse auf und verstärkt so seine eigene Gravitation, bis auch die Konkurrenz auf Nimmerwiedersehen darin verschwindet.

Das ist in mancher Hinsicht besorgniserregend. Doch ein Gedanke ist beruhigend: Die Halbwertszeit dieser erdrückenden Marktmacht scheint immer kürzer zu werden. Google ist kaum älter als zehn Jahre, Facebook wurde sogar erst 2004 gegründet. Amazon und Apple sind zwar schon etwas älter, haben aber auch erst in den letzten fünf Jahren eine bedrohliche Dimension angenommen. Sie selbst haben Unternehmen aus der Bahn geworfen, die noch kurz zuvor quasi unbesiegbar schienen: Giganten wie Microsoft, Nokia oder Sony etwa spielen in der Schlacht um die Technologien der Zukunft kaum noch eine Rolle.

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, welche vier Anfangsbuchstaben die Unternehmen tragen werden, von denen in fünf Jahren jeder ehrfurchts- oder angstvoll spricht.

Karl Olsbergs Blog

Zukunft := Was noch alles auf uns zu kommt ...



Meine Bücher


Karl Olsberg
Glanz: Thriller


Karl Olsberg
Rafael 2.0



Karl Olsberg
Schwarzer Regen


Karl Olsberg
Der Duft


Karl Olsberg
Das System


Karl Olsberg, Claudia Ruby, Ulf Marquardt
2057 - Unser Leben in der Zukunft. Wie wir in Zukunft leben

Aktuelle Beiträge

Das geheime Leben von...
Neulich erhielt meine Frau von einer guten Bekannten...
Karl Olsberg - 28. Jan, 11:14
Meine bisherigen literarischen...
Januar 2012: Ich gründe zusammen mit zwei Teamkollegen...
Karl Olsberg - 14. Jan, 18:49
Katze aus dem Sack
Die in meinem Neujahrsblogbeitrag nur kryptisch angekündigte...
Karl Olsberg - 14. Jan, 18:39
Evolution
Ich würde es so formulieren: Nichts wird die Gehirnchips...
Karl Olsberg - 14. Jan, 18:25
Gehirnchips
Ich stimme Ihrer Kritik voll zu. Davon abgesehen sind...
Tobias D. Wabbel (Gast) - 9. Jan, 17:04

Blog Counter

Suche

 

Status

Online seit 1757 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 28. Jan, 11:14

Creative Commons License

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB


Buchmarkt
Das System
Der Duft
Errungenschaften
Evolution und Zukunft
Glanz
Jugendbücher
Lesungen
Musenküsse und Schreibblockaden
Schöpfung außer Kontrolle
Schwarzer Regen
Über mich
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren