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Donnerstag, 19. November 2009

Am Ort des Geschehens

Nächsten Donnerstag gebe ich eine besondere Lesung. Für mich jedenfalls ist sie besonders, denn sie findet in Karlsruhe statt - nur wenige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der in meinem Roman "Schwarzer Regen" eine Atombombe explodiert.

Die Daten im Detail: 26.11., 20.15 Uhr im Rahmen der Karlsruher Bücherschau im "Buchcafé", Karl-Friedrich-Str. 17.

Ich bin sehr gespannt auf die Reaktionen der Karlsruher darauf, was ich ihrer Stadt angetan habe, und hoffe, dass sie milde mit mir sein werden. Ich versichere an dieser Stelle, dass ich es nicht mit bösem Willen oder gar aus Abneigung gegen Karlsruhe getan habe - im Gegenteil!

Die Idee zu "Schwarzer Regen" hatte ich während eines Projekteinsatzes in Karlsruhe. Ich war sehr gerne dort Gast und werde hoffentlich bald ein weiteres Projekt am Ort des Geschehens durchführen dürfen. Darauf freue ich mich genauso wie auf die Lesung am nächsten Donnerstag.

Donnerstag, 12. November 2009

Auf den Hund gekommen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Dogs Today" ist ein Interview mit mir zu finden. Aber nicht ich bin die Hauptfigur des Artikels, sondern unsere Borderterrier-Hündin "Leni".

Leni-web

Leni ist ein außerordentlich lebhaftes, freundliches und verspieltes Wesen. Wenn alle Menschen so wären wie sie, hätte ich als Thriller-Autor wenig zu schreiben.

Mittwoch, 11. November 2009

Gastbeitrag im Weltbild-Blog

Heute ist ein Gastbeitrag von mir zu "Schwarzer Regen" auf dem Weltbild-Blog erschienen. Und weil der recht ausführlich ist, erlaube ich mir hier den kürzesten aller bisherigen Blogbeiträge.

Dienstag, 3. November 2009

Karl Olsberg in Wikipedia

Ich fühle mich geehrt: Jemand hat mir einen Eintrag im größten Lexikon der Welt gewidmet.

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich diesen Beitrag nicht initiiert habe! Ich werde auch nicht konkret daran mitarbeiten, weil ich jegliche Art der (möglicherweise unbewussten) Selbstbeweihräucherung auf Wikipedia strikt ablehne.

Wer Lust hat, den Artikel weiterzuentwickeln (er steht zur Zeit noch auf der Qualitätssicherungs-Liste von Wikipedia, weil Kategorien fehlen) ist natürlich herzlich eingeladen. Fragen dazu beantworte ich gern, entweder hier in den Kommentaren oder per Mail an karlolsberg@googlemail.com.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Microsoft enthüllt: Windows 7 wurde von Computern erdacht

Oder hab ich da was falsch verstanden? Nein, da steht es doch ganz deutlich: "Ich bin ein PC. Und Windows 7 war meine Idee."

windows-7-anzeige

Na gut, vermutlich hab ich da doch was falsch verstanden. Die so genannten PCs sind in Wahrheit "ganz normale User", die sich "zu ihrem PC bekennen", wie Microsoft erklärt. Das Ganze ist eine Antwort auf die Anti-Windows-Kampagne von Apple in den USA, in der ein "PC Guy" die vermeintlich typischen Windows-User karikariert.

Dumm nur, dass diese Kampagne in Deutschland keiner kennt. Und so fragt sich Otto Normalanwender auch diesmal wieder: "Was will mir diese Werbekampagne eigentlich sagen?"

Da fällt mir eigentlich nur ein guter alter Rat ein, den Apple zur Einführung des Macintosh in den Achtzigerjahren gab: "Versuchen Sie nicht, ein Computer zu werden!"

Montag, 26. Oktober 2009

Interview auf Media-Mania.de

Im Rahmen der Buchmesse interviewte mich Vera Schott, Gründerin von Media-Mania.de. Das vollständige Interview ist jetzt dort verfügbar. Wer mehr über die Hintergründe von "Schwarzer Regen" wissen will, sollte es lesen.

Samstag, 24. Oktober 2009

Interaktiver Video-Bericht aus Frankfurt

Einen sehr guten Gesamteindruck der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bekommt man in einem interaktiven Videobericht, der mit dem neuartigen Yotta-Player realisiert wurde und auf www.media-mania.de zu bewundern ist.

Media-Mania-Gründerin Vera Schott und das Team des Yotta-Players haben illustre Promis, Autoren und Verlagsleute interviewt. Interessant daran: Sie haben sich nicht nur auf spektakuläre Highlights oder das Streitthema "China" konzentriert, sondern auch abseits des Mainstream in den kleineren Verlagen recherchiert und sich detailliert und kompetent wie kaum jemand sonst mit Fragen wie Social Networking, Twitter und E-Books beschäftigt. Auf jeden Fall sehenswert - nicht nur, weil auch ich darin zu Wort komme ;-).

Samstag, 17. Oktober 2009

Lesen und gelesen werden

Nein, hier ist nicht die Rede vom Alltagsleben eines Autors, der natürlich ebenfalls zwischen Lesen und gelesen werden hin und her pendelt. Vielmehr bezieht sich die Überschrift auf eine interessante Entdeckung, die ich diese Woche an einem winzigen Stand auf der Frankfurter Buchmesse machte. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) aus Saarbrücken präsentierte dort "Text 2.0" - eine neue, interaktive Form des Lesens.

Das Prinzip ist einfach: Während man einen Text auf einem Computermonitor betrachtet, beobachtet eine Augenkamera die Bewegungen der Pupillen und kann so erkennen, welche Wörter man gerade liest. Das ermöglicht verblüffende Effekte. Lese ich zum Beispiel gerade "das Pferd wieherte", erklingt aus dem Monitor tatsächlich ein Wiehern. Das längere Betrachten eines Fremdwortes - vom Computer als Rätseln über die Bedeutung interpretiert - öffnet den entsprechenden Eintrag in einem Lexikon. Ein Name wird beim Lesen durch ein Foto der Person illustriert. Auch Umblättern geschieht durch bloßes Hingucken auf den entsprechenden Pfeil am unteren Seitenende.

Augenkameras werden schon seit den Siebzigerjahren zum Beispiel in der Werbewirkungsforschung eingesetzt, und das Unterlegen von einzelnen Worten mit multimedialem Content ist das Grundprinzip des WWW. Die Technologie hinter "Text 2.0" ist also alles andere als neu. Trotzdem ist die Kombination dieser beiden Elemente verblüffend. Es ist, als ob der Computer plötzlich Gedanken lesen kann - und in gewisser Hinsicht kann er das tatsächlich, denn beim Lesen entstehen die geschriebenen Worte als gesprochene Gedanken in meinem Kopf.

Ich persönlich glaube nicht unbedingt an "wiehernde" Bücher - die Vorstellung eines Geräuschs in meiner Fantasie reicht mir als Lautuntermalung einer Geschichte völlig aus. Aber es gibt sicher eine Menge interessanter Anwendungsmöglichkeiten für "Text 2.0" - von der Nutzung interaktiver Texte und Anwendungen ohne Zuhilfenahme der Hände bis zu Texten, deren Länge sich automatisch der Lesegeschwindigkeit des Nutzers anpasst (überfliege ich einen Text nur, wird er auf das Wesentliche verdichtet). Spannend fände ich auch Computerspiele, die von einer Augenkamera gesteuert werden, so dass man beispielsweise die Bewegungs- und Blickrichtung des Helden mit den Pupillen lenkt.

Wer weiß, vielleicht sind Augenkameras in Laptops und iPhones bald Standard. Dann lesen wir nicht mehr nur, sondern werden gleichzeitig gelesen. Irgendwie eine gruselige Vorstellung.

Karl Olsbergs Blog

Zukunft := Was noch alles auf uns zu kommt ...



Meine Bücher


Karl Olsberg
Schwarzer Regen



Karl Olsberg
Der Duft



Karl Olsberg
Das System


Karl Olsberg, Hans-Werner Meyer
Das System Hörbuch


Karl Olsberg, Claudia Ruby, Ulf Marquardt
2057 - Unser Leben in der Zukunft. Wie wir in Zukunft leben

Aktuelle Beiträge

Am Ort des Geschehens
Nächsten Donnerstag gebe ich eine besondere Lesung....
Karl Olsberg - 19. Nov, 18:50
Auf den Hund gekommen
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Dogs Today"...
Karl Olsberg - 12. Nov, 19:00
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Heute ist ein Gastbeitrag von mir zu "Schwarzer Regen"...
Karl Olsberg - 11. Nov, 17:48
Karl Olsberg in Wikipedia
Ich fühle mich geehrt: Jemand hat mir einen Eintrag...
Karl Olsberg - 3. Nov, 17:46
Microsoft enthüllt:...
Oder hab ich da was falsch verstanden? Nein, da steht...
Karl Olsberg - 27. Okt, 14:21

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Zuletzt aktualisiert: 19. Nov, 18:50

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