"Das System" für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert!
Eigentlich ist die Katze schon eine Weile aus dem Sack, aber als ich es erfahren habe, durfte ich es noch nicht erzählen, und als es andere veröffentlicht haben, habe ich es nicht mitbekommen. Hier also die nicht mehr ganz so neue, aber immer noch sensationelle Nachricht: Mein erstes Buch hat es gleich auf den Olymp der deutschsprachigen Science Fiction geschafft und wurde für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert, den wichtigsten Preis für Science-Fiction-Literatur diesseits des Atlantiks.
Das fühlt sich für mich ungefähr so an, wie sich für Florian Henckel von Donnersmarck die Oscar-Nominierung angefühlt haben muss. Ich stehe nun immerhin in einer Reihe mit den Größen der deutschen SF, darunter mein Vorbild Andreas Eschbach, dessen neuster Roman "Ausgebrannt" ebenfalls nominiert wurde (leider, er hat nämlich anscheinend so was wie ein Abo auf den Preis - er hat ihn bereits fünf mal gewonnen ;-).
Die übrigen Roman-Nominierungen:
Ich weiß nicht genau, warum das so ist, aber der SF haftet in Deutschland wohl der Geruch des Billigen und Unseriösen an (im Unterschied zur Fantasy). Auf jeden Fall ist es sehr schade. Die SF hat einen sehr wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Literatur, aber auch unseres Weltbilds geleistet. Sie hat Generationen von Wissenschaftlern inspiriert und auch literarisch Herausragendes hervorgebracht, wie etwa die Werke von Stanislav Lem, Ray Bradbury, Philip K. Dick oder Neal Stephenson. Insofern bin ich sehr stolz, dass "Das System" von Science-Fiction-Profis für preiswürdig befunden wird.
Mehr Infos zum Kurd-Laßwitz-Preis gibt es hier.
Das fühlt sich für mich ungefähr so an, wie sich für Florian Henckel von Donnersmarck die Oscar-Nominierung angefühlt haben muss. Ich stehe nun immerhin in einer Reihe mit den Größen der deutschen SF, darunter mein Vorbild Andreas Eschbach, dessen neuster Roman "Ausgebrannt" ebenfalls nominiert wurde (leider, er hat nämlich anscheinend so was wie ein Abo auf den Preis - er hat ihn bereits fünf mal gewonnen ;-).
Die übrigen Roman-Nominierungen:
- »Tentakelschatten« von Dirk van den Boom, Atlantis-Verlag
- »Alien Earth - Phase 1« und »Alien Earth - Phase 2« von Frank Borsch
- »Das versteckte Sternbild« von David Dalek
- »Die Schatten des Mars« von Frank W. Haubold
- »Psyhack« von Michael K. Iwoleit
- »Andrade« von Armin Rößler
- »Magma« von Thomas Thiemeyer
Ich weiß nicht genau, warum das so ist, aber der SF haftet in Deutschland wohl der Geruch des Billigen und Unseriösen an (im Unterschied zur Fantasy). Auf jeden Fall ist es sehr schade. Die SF hat einen sehr wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Literatur, aber auch unseres Weltbilds geleistet. Sie hat Generationen von Wissenschaftlern inspiriert und auch literarisch Herausragendes hervorgebracht, wie etwa die Werke von Stanislav Lem, Ray Bradbury, Philip K. Dick oder Neal Stephenson. Insofern bin ich sehr stolz, dass "Das System" von Science-Fiction-Profis für preiswürdig befunden wird.
Mehr Infos zum Kurd-Laßwitz-Preis gibt es hier.
Karl Olsberg - 3. Apr, 17:50
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