Uff, gerade noch mal gut gegangen
Da macht man sich als Autor einen Kopf, wie es wohl ein intelligenter Computervirus schaffen könnte, sich an allen Sicherheitssystemen vorbei global auszubreiten. Nein, so einfach ist das bestimmt nicht, denkt man. Da muss man wohl Fünfe gerade sein lassen und ein bisschen großzügig mit den technischen Möglichkeiten umgehen, immerhin kann der Leser das ja nicht nachprüfen.
Und dann stellt sich heraus: Doch, es ist so einfach. Sogar noch viel einfacher, als es sich die meisten Experten je hätten träumen lassen. Zumindest war es das bis jetzt: Ein relativ simpler Hack hätte es dem Vernehmen nach ermöglicht, die Kontrolle über das gesamte Internet zu übernehmen – genauer gesagt über das Routing im Internet, aber das ist fast gleichbedeutend. Für einen bösartigen, hochintelligenten Angreifer wie „Pandora“ wäre das ein Spaziergang durch Tore gewesen, die so weit offen stehen wie das der Saudi-Arabischen Nationalmannschaft weiland 2002 beim 8:0 für Deutschland.
Entdeckt hat die Lücke, die offenbar jahrelang unentdeckt blieb, der Sicherheitsexperte Dan Kaminsky. Es ist ein bisschen, als hätte er erst jetzt als erster das Jahr-2000-Problem bemerkt. Oder wie ein 1,5-Kilometer-Asteroid, den Astromonem entdecken, nachdem er knapp an der Erde vorbei gerast ist. Man atmet tief durch und denkt sich: Mann, da haben wir aber noch mal Schwein gehabt.
Die Frage ist allerdings, wie viele unentdeckte Schwachstellen solch katastrophalen Ausmaßes es noch gibt. Und wie lange es dauert, bis einer von den "Bösen" eine findet, bevor es die "Guten" merken. Oder ein sich selbst weiterentwickelnder Virus?
Und dann stellt sich heraus: Doch, es ist so einfach. Sogar noch viel einfacher, als es sich die meisten Experten je hätten träumen lassen. Zumindest war es das bis jetzt: Ein relativ simpler Hack hätte es dem Vernehmen nach ermöglicht, die Kontrolle über das gesamte Internet zu übernehmen – genauer gesagt über das Routing im Internet, aber das ist fast gleichbedeutend. Für einen bösartigen, hochintelligenten Angreifer wie „Pandora“ wäre das ein Spaziergang durch Tore gewesen, die so weit offen stehen wie das der Saudi-Arabischen Nationalmannschaft weiland 2002 beim 8:0 für Deutschland.
Entdeckt hat die Lücke, die offenbar jahrelang unentdeckt blieb, der Sicherheitsexperte Dan Kaminsky. Es ist ein bisschen, als hätte er erst jetzt als erster das Jahr-2000-Problem bemerkt. Oder wie ein 1,5-Kilometer-Asteroid, den Astromonem entdecken, nachdem er knapp an der Erde vorbei gerast ist. Man atmet tief durch und denkt sich: Mann, da haben wir aber noch mal Schwein gehabt.
Die Frage ist allerdings, wie viele unentdeckte Schwachstellen solch katastrophalen Ausmaßes es noch gibt. Und wie lange es dauert, bis einer von den "Bösen" eine findet, bevor es die "Guten" merken. Oder ein sich selbst weiterentwickelnder Virus?
Karl Olsberg - 10. Jul, 18:23
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