Es hat gar nicht so weh getan
Ich habe mich natürlich riesig gefreut, als ich vor einigen Wochen erfuhr, dass "Der Duft", ebenso wie "Das System", auch als Hörbuch erscheinen wird. Produziert wird es vom Audio Media Verlag, Sprecher wird Florian Fischer sein. Voraussichtlich wird das Hörbuch noch vor Weihnachten, fast zeitgleich mit dem Buch, erscheinen und sogar an Tankstellen zu finden sein!
Ich bin natürlich schon wahnsinnig gespannt, wie sich mein Buch anhören wird (bei "Das System" war ich sehr positiv überrascht). Ein wenig wurde die Vorfreude aber auch dadurch getrübt, dass mir etwas für einen Autor sehr Quälendes bevor stand: Die Überarbeitung meines von fremder Hand gekürzten Manuskripts!
Hörbücher sind fast immer gekürzte Fassungen der Romane. Das ist allein aufgrund der Datenmenge notwendig, sonst hätte man z.B. "Das System" auf 10 anstatt auf 5 CDs herausbringen müssen, was den Preis ins Jenseits von Gut und Böse getrieben hätte. Natürlich tut es einem Autor weh, wenn Dinge, die er mühevoll seiner störrischen Fantasie abgerungen hat, plötzlich im Nirvana verschwinden. Und so ging ich doch mit einigem Bauchgrummeln an die Aufgabe, das vom Audio Media Verlag bearbeitete Manuskript durchzusehen.
Umso überraschter und erleichterter war ich, als ich merkte, dass die Kürzungen diesmal (im Unterschied zum letzten Mal) gar nicht so weh taten, vielfach sogar kaum spürbar waren. Und das, obwohl das Manuskript um ein gutes Drittel geschrumpft ist. Natürlich sind ein paar Dinge herausgefallen, die ich lieb gewonnen hatte, aber das Ergebnis ist so rund und nahtlos, dass man sich fragen kann, ob ich nicht besser gleich 130 Seiten weniger hätte schreiben sollen. Na ja, eigentlich hoffe ich das nicht. Aber die verantwortliche Redakteurin hat sich meine tief empfundene Hochachtung für ihre exzellente Arbeit verdient, und ich bin sicher, dass sich das Ergebnis wirklich hören lassen kann!
Ich bin natürlich schon wahnsinnig gespannt, wie sich mein Buch anhören wird (bei "Das System" war ich sehr positiv überrascht). Ein wenig wurde die Vorfreude aber auch dadurch getrübt, dass mir etwas für einen Autor sehr Quälendes bevor stand: Die Überarbeitung meines von fremder Hand gekürzten Manuskripts!
Hörbücher sind fast immer gekürzte Fassungen der Romane. Das ist allein aufgrund der Datenmenge notwendig, sonst hätte man z.B. "Das System" auf 10 anstatt auf 5 CDs herausbringen müssen, was den Preis ins Jenseits von Gut und Böse getrieben hätte. Natürlich tut es einem Autor weh, wenn Dinge, die er mühevoll seiner störrischen Fantasie abgerungen hat, plötzlich im Nirvana verschwinden. Und so ging ich doch mit einigem Bauchgrummeln an die Aufgabe, das vom Audio Media Verlag bearbeitete Manuskript durchzusehen.
Umso überraschter und erleichterter war ich, als ich merkte, dass die Kürzungen diesmal (im Unterschied zum letzten Mal) gar nicht so weh taten, vielfach sogar kaum spürbar waren. Und das, obwohl das Manuskript um ein gutes Drittel geschrumpft ist. Natürlich sind ein paar Dinge herausgefallen, die ich lieb gewonnen hatte, aber das Ergebnis ist so rund und nahtlos, dass man sich fragen kann, ob ich nicht besser gleich 130 Seiten weniger hätte schreiben sollen. Na ja, eigentlich hoffe ich das nicht. Aber die verantwortliche Redakteurin hat sich meine tief empfundene Hochachtung für ihre exzellente Arbeit verdient, und ich bin sicher, dass sich das Ergebnis wirklich hören lassen kann!
Karl Olsberg - 13. Sep, 15:23
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