Lesungen

Montag, 28. September 2009

Lesung am 1.10. in Bad Bocklet

Im Rahmen der Bad Bockleter "Criminale" stelle ich mein neues Buch "Schwarzer Regen" vor. Es ist meine erste öffentliche Lesung aus dem neuen Buch und ich bin sehr gespannt, wie es ankommt.

Die Lesung findet um 20.00 Uhr im Bücher-Pavillon, An der Promenade 1, in 97708 Bad Bocklet statt. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 6 Euro, an der Abendkasse 7,50 Euro.

Sonntag, 5. Juli 2009

Lesungen aus "Schwarzer Regen"

Ich freue mich, zur Neuerscheinung von "Schwarzer Regen" bereits heute mehrere Lesungen ankündigen zu können:
  • Am 1. Oktober lese ich im Rahmen der Bad Bockleter Buchtage im Bücher-Pavillon Martin Eisenmann in Bad Bocklet.
  • Am 26. Oktober hat mich die Braunschweiger Buchhandlung Graff, zu der ich seit ihrer grandiosen Präsentation von "Das System" ein besonderes Verhältnis habe, eingeladen. Die Lesung wird voraussichtlich im "Roten Saal" in Braunschweig stattfinden.
  • Am 6. November lese ich im Rahmen des Hamburger Krimifestivals. Ort und genaue Zeit stehen noch nicht fest.
  • Am 26. November lese ich auf der Karlsruher Bücherschau. Ob die Karlsruher mich danach ausbuhen oder mit faulen Eiern bewerfen, weiß ich allerdings nicht - immerhin gehe ich mit ihrer Stadt in "Schwarzer Regen" nicht gerade pfleglich um.
Ich freue mich schon sehr auf den erneuten Kontakt mit möglichst vielen Lesern und bin sehr gespannt auf das Feedback. Die Details zu Ort und Zeit werde ich hier rechtzeitig ergänzen.

Samstag, 18. April 2009

Energieeinsatz fürs Lesen

Die großen Energiekonzerne, unter ihnen Vattenfall, stehen mal wieder unter dem Verdacht, die Verbraucher abzuzocken, indem sie weniger Strom produzieren, als sie könnten, und so die Preise künstlich hoch halten.

Wie in einem Thriller ist auch in der Presse die Unterscheidung zwischen Gut und Böse trennscharf. Dabei wird in der Regel der Gegensatz zwischen "den Konzernen" (in der Regel die Bösen) und "dem Verbraucher" (immer der Gute) gemacht, so als wären Unternehmen irgendwelche mysteriösen, unmenschlichen Gebilde. Wer wie ich als Unternehmensberater solche Unternehmen von innen kennenlernt, merkt schnell, dass die Wirklichkeit nicht so schwarz-weiß ist.

Damit will ich hier niemandem eine Absolution erteilen - ob die Energieversorger sich an die Regeln des Wettbewerbsrechts halten oder nicht, muss das Kartellamt klären. Aber Unternehmen sind eben nicht irgendwelche abstrakten Gebilde, sondern Organisationen aus Menschen - Menschen, die sich um ihre Zukunft sorgen und sich für ihr Unternehmen, ihre Arbeitsplätze und manchmal auch für ihre Stadt engagieren.

Dieses Engagement konnte ich gestern besonders deutlich spüren, als ich im Rahmen der Vattenfall Lesetage aus "Der Duft" gelesen habe. Wie auch schon ein Jahr zuvor war der Abend perfekt organisiert, das Ambiente sehr eindrucksvoll (eine elegante Halle in einem Glasbau der Deutscher Ring Versicherung mit dem Hamburger Michel als Kulisse), die Betreuung äußerst herzlich.

Vor allem hat mich der persönliche Einsatz der beteiligten Vattenfall-Mitarbeiter/innen beeindruckt. Frau Mazurowski, die meine Lesung betreute und moderierte, und viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich in ihrer Freizeit für das Lesefestival, das eines der größten und ältesten seiner Art ist. Sie erhalten dafür weder Geld noch Freizeitausgleich, sie tun das einfach aus Spaß an der Sache. Natürlich unterstützt Vattenfall die Veranstaltungsreihe finanziell und nutzt sie auch zu PR-Zwecken, aber man merkt doch deutlich, dass dies keine typische "Konzern-Marketingmaßnahme" ist, sondern eine Initiative einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bei aller möglicherweise berechtigter Kritik an der Preispolitik der Energieversorger sollte man dieses Engagement zu schätzen und zu würdigen wissen. Ich jedenfalls war gern dabei und bedanke mich herzlich bei allen, die sich für die Lesetage eingesetzt haben und noch einsetzen. Solche Initiativen können wir gut gebrauchen!

Sonntag, 22. März 2009

Da stimmte die Chemie

Mir machen Lesungen meistens Spaß, auch wenn es nicht immer ein tolles Ambiente ist (einmal habe ich mitten im Laufweg einer Einkaufspassage gelesen) oder nur wenige Leute gekommen sind. Manchmal gibt es aber auch Lese-Events, die besondere Highlights sind und einem noch lange im Gedächtnis bleiben.

Ein solches durfte ich gestern erleben. Wie angekündigt habe ich gemeinsam mit Florian Fischer das Hörbuch zu "Der Duft" im Chemiesaal des ehrwürdigen Deutschen Museums in München vorgestellt. Es begann damit, dass uns das Team des Museums einige eindrucksvolle Experimente vorführte. Da wurde gezeigt, wie Kriminologen mit leuchtender Flüssigkeit Blut nachweisen, wie sich ein farbloses Gebräu durch bloße Berührung mit Metall blutrot färbt oder man Blut buchstäblich zum Schäumen bringt. Selbst harmlose Wassertropfen explodierten plötzlich in einem bunten Feuerwerk. Die Zuschauer waren ebenso beeindruckt wie Autor und Hörbuch-Sprecher.

Anschließend lasen Florian und ich abwechselnd Passagen aus dem Buch, wobei er mit gekonntem Akzent Randfiguren wie Dr. Scorpa so lebendig werden ließ, dass ich nur noch dachte: Was, das habe ich geschrieben? Coool!

Moderiert wurde die Lesung von Anke Hoffmann, Leitende Redakteurin des Audio-Media-Verlags, aus deren Feder die außergewöhnlich einfühlsame Bearbeitung des Hörbuchmanuskripts stammt. Aufgelockert wurde das Ganze durch einen Ausschnitt aus dem Hörbuch und ein paar Hintergrundinformationen zum Thema Duft und Riechen von mir (wussten Sie zum Beispiel, dass der Mensch ein Milligramm Methylmercaptan - den Duftstoff des Knoblauchs - aus 25 Millionen Kubikmetern Luft heraus riechen kann?).

Alles in allem stimmte die Mischung, wenn man den Reaktionen des Publikums, das den Saal bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, glauben darf. Auch die Chemie zwischen Florian Fischer, dem Audio Media-Team und mir hätte besser nicht sein können. Nicht zuletzt auch dank der engagierten Mitarbeit des Teams vom Deutschen Museum darf das Experiment "Lesung im Chemiesaal" als gelungen bezeichnet werden!

Montag, 16. März 2009

Lese-Experiment am 21.3. in München

Chemie ist, wenn es kracht und stinkt, Physik ist, wenn es nie gelingt. Das war so ein Spruch aus meiner Schulzeit. Dass Chemie etwas mit - meist üblen - Gerüchen zu tun hat, ist sicher nichts Neues.

Neu ist allerdings für mich die Art der Lesung, die ich im Rahmen des Münchner Krimifestivals am nächsten Samstag, dem 21.3. um 14.30 Uhr im Deutschen Museum in München durchführen werde. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Das Ganze findet im Chemiesaal des Museums statt; zum Auftakt gibt es ein paar spannende chemische Experimente zu sehen (es wird aber weder krachen noch stinken, hoffe ich). Außerdem werde ich gemeinsam mit dem Schauspieler Florian Fischer lesen, der das Hörbuch zu "Der Duft" hervorragend eingelesen hat. Ich habe schon ein bisschen Bammel, wie ich neben seiner professionellen Stimme abschneiden werde, freue mich aber sehr darauf, ihn kennenzulernen.

Alles in allem ein Experiment der besonderen Art. Ich hoffe, es gelingt.

Dienstag, 23. September 2008

Diesen Freitag: Lesung in Hamburg im Café Sonnenseite

Wer Lust hat, mich einmal live zu erleben und vielleicht persönlich kennenzulernen, kann am Freitag um 21.00 Uhr ins Café Sonnenseite in der Weidenallee 24 kommen. Dort werde ich noch einmal einige Kapitel aus "Das System" lesen und ein wenig über die realen Hintergründe berichten, bevor dann ab Oktober der Fokus auf dem neuen Roman liegt.

Montag, 23. Juni 2008

Pandora meets Kluftinger

Die Unterschiede hätten kaum größer sein können: Ein eiskaltes, hyperintelligentes Computersystem trifft auf den kultig-trotteligen Kommissar aus dem Allgäu. Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, und so wurde die "lange Kriminacht" in Esslingen am vergangenen Samstag vor über 100 Zuhörern ein wirklich einmaliges Ereignis.

Eröffnet wurde der Abend von Friedrich Dönhoff, der seinen Hamburg-Krimi "Savoy Blues" vorstellte. Ein bemerkenswertes Buch voller leiser, dezenter Zwischentöne und realistischer Figuren. Besonders beeindruckt hat mich der Mörder, der gleich im ersten Kapitel auftritt und einen so verunsicherten und unbeholfenen Eindruck macht, dass man beinahe Mitleid mit ihm bekommt. Definitiv lesenswert!

Danach durfte ich "Das System" vorstellen - ohne die sonst übliche Unterstützung meines Powerpoint-Vortrags, aber man hat mir offenbar auch so geglaubt, dass wir die Kontrolle über die Technik schon weitgehend verloren haben. Die eine oder andere Gänsehaut unter den Zuhörern mag natürlich auch dem kühlen Kellergewölbe geschuldet gewesen sein, in dem die Lesungen stattfanden.

Den Abschluss bildeten Volker Klüpfel und Michael Kobr, die aus ihrem neuen Kluftinger-Fall "Laienspiel" vorlasen. Nein, "vorlasen" trifft es eigentlich nicht. Was die beiden boten, war eine bühnenreife Comedy-Show, die ohne Weiteres ins Freitagabend-Programm von Sat1 gepasst hätte. Wer bis dahin noch kein Kluftinger-Fan war, ist an diesem Abend bestimmt einer geworden.

Frau Ehrmann und ihrem Team von der Buchhandlung "Provinzbuch" ist eine wirklich außergewöhnliche Leseveranstaltung gelungen. Man kann nur hoffen, dass noch viele weitere folgen werden!

Montag, 21. April 2008

Eine ganz besondere Lesung

Die skandinavischen Kraftwerksbauer haben es mit dem öffentlichen Meinungsbild in Deutschland nicht gerade leicht - letztes Jahr erregte ein Störfall im Atomkraftwerk die Gemüter, jetzt erleiden sie mit dem Rückzug des Hamburger Senats aus dem geplanten Kohlekraftwerk in Moorburg einen weiteren herben Rückschlag. Dabei verbergen sich ja hinter dem etwas sperrigen Namen hierzulande eigentlich die guten alten Hamburger Elektritzitätswerke, ein hanseatisches Traditionsunternehmen, das sich schon immer auch für Hamburg engagiert hat.

So sind die vor 10 Jahren gegründeten Vattenfall Lesetage inzwischen mit 14.000 Besuchern und über 130 Veranstaltungen das größte deutsche Lesefest außerhalb einer Buchmesse. Auf der Bühne stehen Erfolgsautoren wie Friedrich Ani, Vladimir Kaminer und Kai Mayer oder bekannte Gesichter wie Tatort-Kommissar "Ehrlicher" alias Peter Sodann, aber auch (noch) weniger bekannte Nachwuchsautoren wie Karl Olsberg.

Vattenfall-Lesetage
Foto: Christian Kalnbach

Für mich war die Lesung in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes. Zum einen habe ich früher oft davon geträumt, einmal als Autor auf den Lesetagen dabei zu sein (ich habe u.a. Frank Schätzing dort erlebt, als ihn noch kaum einer kannte, und war sehr beeindruckt). Zum anderen war die Location - das Infocenter der Hafencity im Kesselhaus - gut gewählt, denn sie befand sich nur etwa dreihundert Meter vom Büro von Distributed Intelligence in der Kehrwiederspitze entfernt. Ebenfalls beeindruckt hat mich die enorme Menschenmenge, vor der ich unvermutet stand - gut hundert Zuhörer hatte ich bisher noch nie.

Alles in allem eine tolle Erfahrung für mich, für die ich mich bei den Veranstaltern, die alles perfekt organisiert haben, und natürlich bei meinen Zuhörern herzlich bedanke!

Mittwoch, 19. März 2008

Update Lesungen / Online-Lesung

Hier meine nächsten Lesungstermine:
  • 9.4. 20.15 Uhr, Stuttgart, Buchhandlung Wittwer, Königstr. 30, moderiert von Wolfgang Schorlau
  • 19.4. 19.00 Uhr, Hamburg, InfoCenter im Kesselhaus/Hafencity, im Rahmen der Vattenfall Lesetage
  • 22.5. 20.00 Uhr, Hamburg-Harburg, Kulturzentrum Rieckhof, Rieckhofstr. 12
  • 30.5. 20.00 Uhr, Kamen, Stadtbücherei, Markt 1
  • 21.6. 19.00 Uhr, Esslingen, Galerie 13, Webergasse 13
  • 26.9. 21.00 Uhr, Hamburg, Café Sonnenseite, Weidenallee 24
  • 9.11., Burgdorf/Schweiz, genaue Uhrzeit und Ort folgen
Für alle, die keine Zeit, Lust oder Gelegenheit haben, zu einem der Termine zu kommen: Auf der Website des Kölner Stadtanzeigers gibt es neuerdings eine Online-Lesung (nur ein kurzes Kapitel aus dem Buch). Live ist aber natürlich besser, zumal ich in meinen Lesungen nicht nur aus dem Buch vorlese, sondern auch einen Vortrag über die Hintergründe und den Wahrheitsgehalt des Buchs halte.

Freitag, 8. Februar 2008

Ein unbekannter Autor in Kassel

Gestern durfte ich wieder einen sehr spannenden und angenehmen Leseabend erleben. Das kleine Café am Bebelplatz in Kassel war rappelvoll von aufmerksamen Zuhörern, die mir sehr gute Fragen gestellt haben.

Zufall oder nicht, gerade, als ich das Eröffnungskapitel des Buchs an Bord der ISS las, hob die Raumfähre Atlantis mit dem Columbus-Forschungslabor an Bord ab. Wir waren per W-Lan quasi live dabei. Ich hoffe natürlich, dass alles glatt geht und nicht wieder die Computer ausfallen.

Ein kleines Bonbon: Als Herr Robbert die Lesung eröffnete, erzählte er, dass die Reihe "Miss Marple´s Night-Cafe" inzwischen schon seit zehn Jahren regelmäßig durchgeführt wird. Einer der ersten Autoren damals war ein unbekannter Krimiautor, der sein erstes Buch vorstellte. Er hieß Henning Mankell.

Ich habe versprochen, dass ich in zehn Jahren wieder in Kassel lese, falls ich dann auch so berühmt bin wie er (im Zweifel komme ich natürlich auch vorher gern noch einmal an den Bebelplatz).

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