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    <title>Karl Olsbergs Blog (Zukunft := Was noch alles auf uns zu kommt ...) : Rubrik:Schwarzer Regen</title>
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    <description>Zukunft := Was noch alles auf uns zu kommt ...</description>
    <dc:publisher>Karl Olsberg</dc:publisher>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-12T18:02:58Z</dc:date>
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    <title>Karl Olsbergs Blog</title>
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  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/6038400/">
    <title>Gastbeitrag im Weltbild-Blog</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/6038400/</link>
    <description>Heute ist ein &lt;a href=&quot;http://www.weltbild-news.de/buecher/schwarzer-regen-karl-olsberg-ueber-die-gefahr-eines-neuen-atomkrieges.html#more-3139&quot;&gt;&lt;u&gt;Gastbeitrag von mir&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zu &quot;Schwarzer Regen&quot; auf dem Weltbild-Blog erschienen. Und weil der recht ausführlich ist, erlaube ich mir hier den kürzesten aller bisherigen Blogbeiträge.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T16:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/6011058/">
    <title>Interview auf Media-Mania.de</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/6011058/</link>
    <description>Im Rahmen der Buchmesse interviewte mich Vera Schott, Gründerin von Media-Mania.de. Das vollständige Interview ist jetzt &lt;a href=&quot;http://www.media-mania.de/index.php?action=interview&amp;id=74&quot;&gt;&lt;u&gt;dort verfügbar&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Wer mehr über die Hintergründe von &quot;Schwarzer Regen&quot; wissen will, sollte es lesen.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T08:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5985037/">
    <title>Friedensnobelpreis für eine große und mutige Idee</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5985037/</link>
    <description>Mir ging es so wie wohl den meisten, als ich gestern von der Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama erfuhr. Ich fragte mich: Wofür?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obama ist kaum ein Dreivierteljahr im Amt, und seine Erfolgsbilanz ist bis jetzt eher dürftig. Die dringend benötigte Reform des US-Gesundheitswesens stockt, seine politischen Gegner werden immer aggressiver und auch seine außenpolitische Friedensoffensive, die jetzt ausgezeichnet wird, hat bisher kaum etwas an den globalen Spannungen geändert. Die Taliban gewinnen in Afghanistan weiter an Boden, Pakistan bleibt ein gefährliches Pulverfass, der Nahost-Konflikt ist so weit von einer Lösung entfernt wie eh und je, und der Iran bastelt weiter an seiner Bombe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verständlich, dass ihm das Nobelpreis-Kommittee in dieser kritischen Phase seiner Amtszeit den Rücken stärken wollte. Aber kann das die Aufgabe des Nobelpreises sein - Politikern mit noblen Absichten Zuspruch zu geben, oder ihnen gar eine &quot;Zwangsjacke von Erwartungen&quot; anzulegen? Ist das fair gegenüber den anderen Preisträgern, die oft jahrzehntelang für eine bessere Welt kämpfen mussten, bevor ihre Leistung anerkannt wurde, oder die gar ihre alten Differenzen in heroischer Weise überbrückten und echten Frieden zwischen Feinden schufen, wie 1978 Anwar as-Sadat und Menachem Begin? Ist es fair gegenüber den vielen anderen Kandidaten, die den Preis jetzt nicht bekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Gutmensch Obama wird das Geld bestimmt spenden&quot;, kommentierte ein Kollege. &quot;Gutmensch&quot; - das klingt abfällig, fast wie &quot;Aufschneider&quot;. Wir misstrauen jemandem, der eine großzügige Geste zeigt, weil wir eine verdeckte Absicht dahinter vermuten - besonders bei einem Politiker. Und als Obama Anfang April in Prag verkündete, er wolle die Welt zu einer atomwaffenfreien Zone machen, waren wir skeptisch - &lt;a href=&quot;http://karlolsberg.twoday.net/20090406/&quot;&gt;&lt;u&gt;ich auch&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sind es nicht gerade solche Visionen, die die Welt verändern können? Ist es nicht bemerkenswert, dass der oberste Befehlshaber der größten Atomstreitmacht der Welt öffentlich für deren Abschaffung plädiert? Ist dies nicht ein ungeheuer mutiger Schritt, der allein schon die höchste aller Auszeichnungen rechtfertigt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte des Preises wird nicht eine Tat ausgezeichnet, sondern eine Absicht, nicht die Vergangenheit, sondern eine mögliche Zukunft. Und das vor dem Hintergrund der realen Gefahr eines Atomkriegs im nahen Osten, die immer noch von vielen unterschätzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nobelpreiskommittee muss sich darüber klar gewesen sein, dass seine Entscheidung weltweites Kopfschütteln auslösen wird. Es war schon deshalb eine mutige Entscheidung. Aber es war vermutlich auch eine Entscheidung im Sinne von Alfred Nobel, der den Preis ja auch deshalb gestiftet hat, weil er seiner Erfindung hochwirksamer Sprengstoffe etwas Positives, Konstruktives entgegen setzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Barack Obama wird ein Mann für seine Weitsicht und seinen Mut ausgezeichnet. Ich hoffe, dass dieser Preis dazu beiträgt, das wunderschöne Mem einer atomwaffenfreien Welt in möglichst vielen Köpfen festzusetzen. Falls das gelingt, war dies vielleicht die klügste Entscheidung, die das Nobelpreiskommittee je getroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Congratulations, Mr. Obama!</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-10T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5975617/">
    <title>Demokratie ist nichts für Feiglinge</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5975617/</link>
    <description>Demokratie ist ein labiles Gebilde. Das habe ich in meinem neuen Roman Schwarzer Regen darzustellen versucht, indem ich die Folgen eines fürchterlichen Anschlags in Deutschland schildere, die von Rechtspopulisten rücksichtslos ausgenutzt werden. Schon mehrfach in der Geschichte sind scheinbar stabile Demokratien von skrupellosen Diktatoren unterworfen worden  wer wüsste das besser als wir Deutschen? Andererseits hat der Fall der Mauer vor 20 Jahren gezeigt, dass das kollektive Wagnis, seine Meinung auch entgegen dem offiziellen Maulkorb zu äußern, einen autoritären Staat zu Fall bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demokratie braucht solchen Mut. Den Mut zum Beispiel, das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nur wahrzunehmen, sondern gegen jeden Versuch der Manipulation und Unterdrückung zu verteidigen. Nur, wenn wir diesen Mut täglich neu beweisen, können wir unsere Freiheit dauerhaft aufrecht erhalten. Das ist kein Plädoyer für Meinungsfreiheit ohne Grenzen, wie sie die Piratenpartei fordert  auch das Recht auf freie Meinungsäußerung muss Schranken kennen, etwa bei der Diffarmierung, der Volksverhetzung, der Verletzung der Würde von Menschen oder der Achtung von Urheberrechten. Doch diese Grenzen sind, unter anderem im Grundgesetz, hinreichend definiert. Wer sie übertritt, kann und soll vor Gericht dafür zur Rechenschaft gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ganz anderes ist es, wenn der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,653054,00.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Droste-Verlag einen Krimi nicht veröffentlicht&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, weil eine Islam-Expertin zu dem Schluss kommt, er enthalte Passagen, die gefährlich seien. Passagen wie Schiebt euch euren Koran doch , die im Roman wohl gemerkt von einer fiktiven Figur gesagt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art von vorauseilendem Gehorsam gegenüber Leuten, die möglicherweise das deutsche Recht brechen und damit die Sicherheit der Mitarbeiter oder der Familie des Verlegers bedrohen könnten, finde ich erbärmlich. Sie ist die übelste Form von Feigheit, die mir bisher im deutschen Literaturbetrieb begegnet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ist nicht nur feige, sie ist auch diffarmierend, denn sie unterstellt den in Deutschland lebenden Moslems, dass diese sofort mordlüstern auf jeden los gehen, der etwas sagt oder schreibt, was auch nur entfernt einer Kränkung ihrer religiösen Gefühle ähneln könnte. Folgerichtig nutzen rechtsradikale Blogs auf der ganzen Welt den Rückzieher als Steilvorlage, um ihre Hasstiraden gegen den Islam loszulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch, Herr Droste  Sie haben sich selbst, Ihrem Verlag, der deutschen Demokratie und den Millionen Moslems, die in Frieden bei uns leben und die deutschen Gesetze achten, einen Bärendienst erwiesen! Duckmäuser wie Sie haben die Freiheit, die sie genießen, eigentlich nicht verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autorin Gabriele Brinkmann aka W.W.Domsky wünsche ich, dass sie schnell einen neuen Verlag findet. Ich rate ihr, das Manuskript parallel kostenlos im Internet zu veröffentlichen. So wird es rasch viele Leser finden, und wie zahllose Beispiele belegen, werden dennoch viele das Buch kaufen. Ein Bestseller ist vorprogrammiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder war das am Ende das Kalkül des Herrn Droste? Ein medienträchtiger Rückzieher, der dann nach einem öffentlichen Aufschrei doch wieder zurück genommen und zum Selbstläufer im Handel wird? Nein, so viel Abgebrühtheit möchte ich ihm dann doch nicht unterstellen.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T16:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5955789/">
    <title>Schwarzer Regen ab sofort lieferbar</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5955789/</link>
    <description>Seit heute ist mein neuer Roman &quot;Schwarzer Regen&quot; &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Schwarzer-Regen-Karl-Olsberg/dp/3746625181%3FSubscriptionId%3D1HNSXTEPH9QJSWA46B02%26tag%3Dws%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3746625181&quot;&gt;&lt;u&gt;bei Amazon&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; auf Lager. In den Buchhandlungen sollte er im Laufe der Woche eintreffen und spätestens ab nächster Woche flächendeckend verfügbar sein. Ich bin gespannt auf die Resonanz.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-23T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5848671/">
    <title>Neuer Videotrailer für &quot;Schwarzer Regen&quot;</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5848671/</link>
    <description>Silvia Paskalew vom Aufbau-Verlag und der Grafiker Robin Piniek (enraged-at-media multimediadesign) haben einen Videotrailer für &quot;Schwarzer Regen&quot; entwickelt. Nicht nur aufgrund des arg engen Twoday.net-Blogformats finde ich ihn wirklich herausragend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Kn1tROWwBMk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Kn1tROWwBMk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschauen, bei Youtube bewerten und auf das Buch freuen!</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-28T16:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5826493/">
    <title>ZDF-Doku: Atomarer Anschlag in Deutschland</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5826493/</link>
    <description>Gestern Abend lief im ZDF in der Reihe &quot;Abenteuer Wissen&quot; eine erschreckende Dokumentation zu einem leider nicht unrealistischen Szenario: Einem nuklearen Terroranschlag in einer deutschen Großstadt. Genau dieses Szenario habe ich in meinem aktuellen Roman &quot;Schwarzer Regen&quot; verarbeitet. Wieder mal ist die Realität dichter an der Fiktion, als mir lieb sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe den Beitrag verpasst, bin aber dank meiner aufmerksamen Testleserin Nr. 1 im Nachhinein darauf hingewiesen worden. Zum Glück kann man ihn noch &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true&quot;&gt;&lt;u&gt;in der ZDF-Mediathek&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; anschauen (im Suchfeld &quot;Atomjäger&quot; eingeben). Hier außerdem ein &lt;a href=&quot;http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7603280,00.html&quot;&gt;&lt;u&gt;Textbeitrag&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zum Thema.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-16T11:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5716288/">
    <title>Schwarzer Regen - die Figuren (5)</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5716288/</link>
    <description>&lt;i&gt;In dieser kleinen Serie lasse ich die Figuren meines neuen Romans &quot;Schwarzer Regen&quot;, der im Herbst 2009 erscheint, sich selbst vorstellen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Langen. Friedhelm Langen. Und es wäre besser, wenn ihr mir zuhört. Wenn mir irgendjemand endlich zuhört!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe von Anfang an gewusst, dass es passieren würde. Ich habe versucht, zu warnen, bin sogar zur Polizei gegangen. Aber man hat mich ausgelacht. Einen Spinner hat man mich genannt. Verhöhnt hat man mich. Schon immer. Aber jetzt, jetzt, wo es passiert ist, könnt ihr die Wahrheit nicht länger ignorieren, oder? Ihr müsst mir jetzt zuhören, sonst passiert noch viel, viel Schlimmeres!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab eigentlich nie an Schicksal und Vorsehung geglaubt und sowas. Ich bin doch kein Trottel. Schließlich habe ich Mathematik studiert. Aber als ich mich dann zufällig etwas näher mit seinen Texten beschäftigt habe, da hab ich es gesehen. Die Muster. Sie sind da, eindeutig, und nur jemand, der absolut vernagelt ist, kann seine Augen davor verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon ich rede? Von Nostradamus natürlich. Passt mal auf:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Arglist, Verschwörung und hinterhältiger Anschlag:&lt;br /&gt;
Die große Stadt wird prompt und überraschend angegriffen.&lt;br /&gt;
Menschenfleisch, für den Tod zu Asche gemacht,&lt;br /&gt;
Schloss, Palast im Flammenmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleißendes Feuer wird man am Himmel erblicken,&lt;br /&gt;
Wolke lässt zwei Sonnen erscheinen.&lt;br /&gt;
Sogleich schießt eine große, ausschlagende Flamme hervor,&lt;br /&gt;
während der Himmel so übermäßig donnern wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na? Ist das nicht eindeutig? Das ist Originalton Nostradamus, geschrieben vor 350 Jahren. Könnt ihr ja googeln, wenn ihr mir nicht glaubt. Klarer kann man es doch wohl nicht beschreiben, zumal in der Sprache des Mittelalters, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, ich habe seine Zeilen ein bisschen umsortiert. Aber das ist es ja gerade: Ich habe rausgekriegt, welche mathematischen Transformationen ich auf die Verse anwenden muss, damit sie in der richtigen Reihenfolge erscheinen. Und das, was da oben steht, ist erst der Anfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hört ihr mir jetzt doch besser zu!</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-23T09:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5704212/">
    <title>&quot;Es ist ein ... Buch!&quot;</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5704212/</link>
    <description>Ein Buch von 400 Seiten zu schreiben dauert so ungefähr 9 Monate. Wenn man es dann zum ersten Mal in den Händen hält, ist das tatsächlich ein bisschen so wie bei einer Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Glücksgefühl durfte ich gestern wieder erleben, als ich eines der ersten Vorab-Exemplare meines neuen Romans &quot;Schwarzer Regen&quot; in den Händen hielt. Diese Vorab-Ausgabe ist nur für Buchhändler bestimmt, die so die Möglichkeit bekommen, das Buch zu lesen und sich eine Meinung zu bilden, bevor es tatsächlich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;cover-schwarzer-regen&quot; width=&quot;242&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Karlolsberg/images/cover-schwarzer-regen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei einer Geburt habe ich in so einem Moment das Gefühl, das Wunder der Schöpfung zu erleben - etwas, das vorher nur in meinem Gehirn existiert hat, ist plötzlich Realität geworden. Aber natürlich gibt es auch Unterschiede: Kinder halten einen länger auf Trab, sind knuddeliger und bedeuten einem am Ende doch unendlich viel mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite kommen Bücher nicht in die Pubertät.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-16T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5678095/">
    <title>Schwarzer Regen - die Figuren (4)</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5678095/</link>
    <description>&lt;i&gt;In dieser kleinen Serie lasse ich die Figuren meines neuen Romans &quot;Schwarzer Regen&quot;, der im Herbst 2009 erscheint, sich selbst vorstellen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Fabienne Berger. Ich verkaufe Blumen in dem kleinen Laden nahe der Bushaltestelle, vormittags, wenn mein Sohn Max in die Schule geht. Das Leben ist nicht immer leicht, wenn man alleinerziehend ist und nicht viel Geld hat, aber ich habe eigentlich keinen Grund, mich zu beklagen. Mein Sohn ist mein ganzes Glück, und meine beste Freundin Nora wohnt gleich nebenan und hilft mir aus, wenn ich ihn mal unterbringen muss. So war mein Leben eigentlich ganz in Ordnung - bis zu dem Tag, an dem ich Lennard Pauly kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben Sie an Schicksal? Ich schon. Irgendetwas ist jedenfalls da draußen, da bin ich sicher. Etwas, das über uns wacht, uns zuhört und uns manchmal Hinweise gibt, was wir im Leben anders machen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benutze Tarot-Karten. Ein altes Rider-Waite-Spiel, das mir meine Großmutter geschenkt hat, kurz bevor sie starb. Sie hatte die Gabe, und sie glaubte, dass ich sie auch habe. Die Karten sind natürlich nur ein Hilfsmittel, um die innere Stimme zu hören, die zu uns spricht - so ähnlich, wie uns ein Spiegel unser Gesicht zeigt und uns manchmal erkennen lässt, ob es uns gut geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme hat oft zu mir gesprochen, aber nicht immer wollte ich zuhören. Lange hatte ich Angst davor, was sie mir sagen würde. Aber wenn wir unsere Augen und Ohren vor dem verschließen, was uns die Karten mitteilen, werden die Konsequenzen nur umso schlimmer. Das hat mir meine Großmutter immer gesagt. Sie hat wahrscheinlich gar nicht gewusst, wie recht sie damit hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Noras Tochter von diesem Mistkerl in seine Wohnung verschleppt wurde, habe ich gedacht, die Karten würden mir etwas über ihren Aufenthaltsort verraten. Stattdessen haben sie mich vor dem gewarnt, was später passieren würde, in Karlsruhe. Ich habe es damals nicht verstanden. Wahrscheinlich war ich zu aufgeregt wegen der Entführung und habe meiner inneren Stimme nicht richtig zugehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal frage ich mich, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich in der Lage gewesen wäre, die Botschaft der Karten auf Anhieb richtig zu deuten. Hätte ich irgendetwas ändern können? Die Katastrophe vielleicht gar verhindern? Ich glaube nicht. Man hätte mir wohl kaum geglaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft zu kennen, bedeutet noch lange nicht, dass man sie auch ändern kann.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-02T09:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5668536/">
    <title>Schwarzer Regen - die Figuren (3)</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5668536/</link>
    <description>&lt;i&gt;In dieser kleinen Serie lasse ich die Figuren meines neuen Romans &quot;Schwarzer Regen&quot;, der im Herbst 2009 erscheint, sich selbst vorstellen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Corinna Faller. Ein Kollege hat mir mal einen Spruch über meinen Schreibtisch gepinnt: &quot;Im Falle eines Falles weiß Faller immer alles&quot;. Ich fand es damals ganz lustig und fühlte mich sogar geschmeichelt, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es wirklich als Kompliment gemeint war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen mögen es nicht besonders, wenn man in ihrem Privatleben herum wühlt und die kleinen, schmutzigen Details in die Öffentlichkeit zerrt. Aber das ist nun mal mein Job. Ich bin leitende Redakteurin bei der Illustrierten &lt;i&gt;Rasant&lt;/i&gt;, Ressort &quot;Leute von Heute&quot;. Manche nennen mich eine Klatschjournalistin, und das ist so ziemlich das Netteste, das die Schönen und Reichen über mich sagen. Dabei brauchen die mich doch genau so dringend wie ich sie. Wenn man heutzutage nicht permanent in den Medien ist, dann ist man ein Niemand. Und die Leute lesen nun mal lieber über eine Scheidung als über eine Hochzeit, interessieren sich mehr für heimliche Affären als für frisch Verliebte. Ich bediene da nur einen Markt, der so alt ist wie die Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so oft und so genau hinter die Kulissen guckt wie ich, dann sieht man eine Menge Schmutz. So dachte ich, dass mir kein Abgrund menschlicher Verlogenheit und Niedertracht fremd sei. Doch als dann die Sache in Karlsruhe geschah, begann ich zu begreifen, dass ich noch gar nichts gesehen hatte. Und erst allmählich wurde mir klar, wie recht ich damit hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher habe ich mich irgendwie unbesiegbar gefühlt. Die Promis hatten ihren Ruhm und all ihr Geld, und ich gebe zu, dass ich sie manchmal darum beneidet habe. Doch sie waren die Gejagten und ich der Jäger. Erst, seit ich den schwarzen Regen auf meiner Haut gespürt habe, weiß ich wirklich, was Angst ist. Nackte, kalte Angst, die mir im Spiegel auflauert, die mich im Schlaf wimmern lässt, die mir überall hin folgt wie ein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst, die mich nie wieder loslassen wird, so lange ich lebe.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-27T12:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5638309/">
    <title>Schwarzer Regen - die Figuren (2)</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5638309/</link>
    <description>&lt;i&gt;In dieser kleinen Serie lasse ich die Figuren meines neuen Romans &quot;Schwarzer Regen&quot;, der im Herbst 2009 erscheint, sich selbst vorstellen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Lennard Pauly. Ich bin Mitarbeiter bei Treidel Security, einer kleinen Hamburger Firma, die sich dem Schutz vor Industriespionage verschrieben hat. Der Inhaber, Roland Treidel, sagt immer, ich sei einer seiner besten Leute. Er hat mir sogar schon eine Führungsposition angeboten, aber ich habe abgelehnt. Ich arbeite lieber für mich allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe in einem herunter gekommenen Wohnblock in Hamburg-Steilshoop. Nicht, dass ich mir nichts Besseres leisten könnte, aber mir gefällt es hier. Ich mag die Menschen um mich herum - die alte Frau Zengeler zum Beispiel, die den ganzen Tag am Fenster sitzt und mit einer Verbissenheit Kreuzworträtsel löst, als hinge ihr Leben davon ab. Oder die Mutter, die neulich mit ihren fünf Kindern und ihrem Mann eingezogen ist, und die ich einfach dafür bewundere, wie sie das Leben meistert. Und natürlich Fabienne Berger und ihren kleinen Sohn Max, die ich von meinem Fenster aus sehen kann, wenn sie auf dem Spielplatz herum tollen. Manchmal hören ich ihnen auch mit dem Richtmikrofon dabei zu. Es erinnert mich an Dinge, die ich vor langer Zeit verloren habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das klingt ein bisschen seltsam, aber ich beobachte nun mal gern. Als Kind konnte ich stundenlang vor einem Ameisenhaufen sitzen und zusehen, wie die kleinen Insekten hin und her wuselten. Aber eigentlich wuseln Ameisen gar nicht, das habe ich bald gemerkt. All ihr Handeln folgt einem brillanten, komplizierten Plan, auch wenn dieser Plan nicht von einem intelligenten Hirn erdacht wurde, sondern sich im Laufe von Jahrmillionen durch Evolution entwickelt hat. Keine Ameise irrt je ziellos umher. Sie werden durch ein kompliziertes System von Pheromonen gesteuert, ohne sich dessen bewusst zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich über Ameisen rede statt über die Geschichte, um die es hier geht. Aber das tue ich ja! Das Beispiel soll Ihnen meine Rolle vermitteln: die des Beobachters, desjenigen, der versucht, das Geheimnis hinter scheinbar planloser Aktivität zu ergründen. Und es soll Ihnen zeigen, dass wir alle manchmal Teil eines Plans sind, ohne es zu wissen. Genau darum geht es in &quot;Schwarzer Regen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen mehr über mich erfahren? Da gibt es nicht viel zu erzählen. In der Schule war ich ein Außenseiter, mischte mich nicht gern unter Leute, hatte keine Freunde. Mit meiner ersten großen Liebe, Eva, habe ich kaum ein Wort gewechselt und ihr meine Gefühle natürlich niemals gestanden. Später bin ich dann Polizist geworden. Ich glaube, ich war sogar ein guter Ermittler. Zu gut vielleicht. Am Ende hab ich alles vermasselt - meine Karriere, meine Ehe, meine Rolle als Vater. Ich habe geglaubt, mich zum Richter aufspielen zu müssen, und teuer dafür bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Sache in Karlsruhe passierte, hatte ich geglaubt, das alles längst vergessen zu haben. Aber das hatte ich nicht. Die Vergangenheit holt einen immer ein. In mehr als einer Hinsicht.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-11T11:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5629516/">
    <title>Yes, we can ... or can we?</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5629516/</link>
    <description>Wir Europäer neigen zum Skeptizismus. Die Begeisterung, die Amerikaner gleich welcher Hautfarbe und Parteizugehörigkeit für ihren neuen Präsidenten empfinden, betrachten wir eher mit einem Naserümpfen. Schließlich lernen wir schon in der Grundschule, dass Politiker nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und die da oben nichts Besseres zu tun haben, als uns hinters Licht zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sollen wir da von einem Präsidenten halten, der aus heiterem Himmel und ohne irgendeinen aktuellen Anlass &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3507024/Die-Prager-Rede-von-US-Praesident-Barack-Obama.html&quot;&gt;&lt;u&gt;erklärt, sämtliche Atomwaffen abschaffen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zu wollen? Der muss doch irgendwas im Schilde führen. Will er sich vielleicht nur beliebt machen? Von den wahren Problemen wie Weltwirtschaftskrise &amp; Co. ablenken? Oder hat er im Keller bereits die nächste, noch viel stärkere Massenvernichtungswaffe und nutzt seine Atomraketen nur deshalb als Verhandlungsmasse, weil er sie ohnehin nicht mehr braucht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung, dass dieser Mann ganz einfach &lt;i&gt;vernünftig&lt;/i&gt; ist, dass er im Unterschied zu vielen Politikern begriffen hat, wie groß die Gefahr immer noch ist, die von weltweit gut 30.000 Atomsprengköpfen aus geht, will uns kaum in den Kopf. Der kalte Krieg ist doch längst vorbei, Hiroshima und Nagasaki alte Hüte. Wen interessiert das denn noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch neigt dazu, zu verdrängen, was er nicht erfassen kann. Die Gefahr, die von Atomraketen ausgeht, gehört für mich zu den am meisten unterschätzten technischen Risiken. Das klingt paradox, weil wohl niemand denkt, Atombomben seien ungefährlich. Aber dass &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; etwas passieren könnte, hält doch kaum einer für möglich. Schließlich ist es doch sechzig Jahre lang gutgegangen (dass da &lt;a href=&quot;http://karlolsberg.twoday.net/stories/4584991/&quot;&gt;&lt;u&gt;eine Menge Glück&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; im Spiel war, wissen die meisten Menschen gar nicht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einer der Gründe, weshalb ich die atomare Bedrohung zum zentralen Thema in meinem Roman Schwarzer Regen gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atombomben sind Produkte der technischen Evolution. Sie wollen sich ausbreiten, und dafür verlocken sie uns mit dem süßesten aller Anreize: Unbegrenzter Macht. Wer die Bombe hat, wird ernst genommen. Wer die Bombe hat, kann seine Forderungen auf internationaler Bühne durchsetzen und in einem geschickten diplomatischen Spiel mit Zuckerbrot und Peitsche Vorteile für sich heraus holen. Wer die Bombe hat, braucht seine Nachbarn nicht mehr zu fürchten (es sei denn, die haben sie auch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atombomben-Meme locken uns mit diesem vergifteten Nektar, wie Blumen die Bienen anlocken. Natürlich ist ihr süßer Duft vor allem für diejenigen attraktiv, die noch keine Bomben besitzen. Je mehr Länder sie haben, desto größer wird der Druck auf die übrigen, sich dem exklusiven Club der Atommächte anzuschließen. Und mit dem Fortschritt der Technik und der weltweiten Wissensvernetzung wird es immer einfacher, sie zu bekommen. Es ist nur schwer vorstellbar, wie wir diesen Geist wieder zurück in die Flasche bekommen sollen, aus der er vor siebzig Jahren entschlüpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barack Obama weiß das. Fast trotzig bezeichnet er den von mir &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3507975/Welt-ohne-Atomwaffen-Obamas-populaerer-Irrtum.html&quot;&gt;&lt;u&gt;und anderen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; argumentierten Fatalismus als tödlichen Gegner und tritt ihm mit seinem unbeugsamen Superhelden-Optimismus entgegen. Mein skeptischer Verstand sagt mir, dass er sich (wieder mal) zuviel vornimmt. Mein Herz aber jubelt ihm zu: Yes, we can, Mr. President!</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-06T17:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5612280/">
    <title>Schwarzer Regen  die Figuren (1)</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5612280/</link>
    <description>Anstatt die Geschichte meines neuen Romans in Andeutungen zu erzählen und dabei mal zuviel, mal zuwenig zu verraten, möchte ich ein Experiment wagen. Ich werde die Figuren im Buch sich selbst vorstellen lassen, eine nach der anderen. Sie werden vielleicht Dinge erzählen, die gar nichts mit der Geschichte zu tun haben, die nur sie persönlich betreffen. Anderes wird in Andeutungen auf die Dinge hinweisen, die da kommen. Ich habe ihnen ausdrücklich verboten, zu viel von der Handlung zu verraten, aber es wäre nicht das erste Mal, dass sich Figuren in meinen Texten nicht nach dem richten, was ich gerne hätte. So oder so bin ich gespannt, was sie zu sagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit einer Nebenfigur, die gleich zu Beginn des Buchs im Prolog auftaucht. Es ist Oberst Markov, der Kommandant eines kleinen Militärstützpunkts irgendwo im südlichen Russland, ein paar hundert Kilometer nordöstlich von Wolgograd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Name ist Oberst Sergej Markov, und ich habe wirklich keine Ahnung, was ich in dieser Geschichte verloren habe! Die Anschuldigungen gegen mich sind haltlos, das weiß sogar dieser Typ von der Rosatom. So nennen wir die Atomenergie-Kontrollbehörde in Moskau. Die ganze Sache ist lange vor meiner Zeit passiert, als dieser Mistkerl Oljakov hier noch Kommandant war. Jetzt hat er sich umgebracht, und nur deshalb sind die Kontrolleure überhaupt auf den Gedanken gekommen, alles zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es stimmt, Anfang der Neunziger, in den wilden Jahren nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, ging es ziemlich drunter und drüber im russischen Militär. Ich war damals ein junger, aufstrebender Leutnant, und ich habe genauso wie alle anderen manchmal monatelang auf meinen Sold warten müssen. Aber ich dachte doch gar nicht daran, deswegen meine Pflicht zu vernachlässigen! Manche haben mit Armeegütern gehandelt, mit unseren Truppentransportern Industriegüter durch die Gegend gefahren oder sogar Waffen an irgendwelche kriminellen Banden verhökert. Aber ich nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer ich solche Disziplinlosigkeit entdeckte, bin ich unbarmherzig dagegen vorgegangen. Ich war sogar im Gespräch, in den militärischen Sicherheitsdienst aufgenommen zu werden. Und ausgerechnet ich werde jetzt verdächtigt, bloß weil ich zur falschen Zeit am falschen Platz war! Dabei kann ich überhaupt nichts für die kriminellen Machenschaften meines Vorgängers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hätte ich denn auch herausfinden sollen, was er getan hat? Sollte ich die Raketen bei meinem Dienstantritt eigenhändig auseinander bauen, um nachzusehen, ob da vielleicht etwas fehlte? Wozu haben wir denn Techniker, verdammt? Fragen Sie lieber die, wie das alles passieren konnte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So oder so, meiner Meinung nach hätte man den Prolog dieser unseligen Geschichte viel früher beginnen sollen. Mindestens fünf Jahre früher. Vor meiner Zeit.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-28T15:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://karlolsberg.twoday.net/stories/5547749/">
    <title>Es ist soweit ...</title>
    <link>http://karlolsberg.twoday.net/stories/5547749/</link>
    <description>An diesem Wochenende habe ich die Überarbeitung meines neuen Buchs abgeschlossen und das Manuskript endgültig dem Verlag übergeben. Nachdem mein Lektor und ich in den letzten Wochen noch intensiv und hektisch gearbeitet haben, sind wir inzwischen beide recht zufrieden mit dem Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum es geht, das werde ich hier in den nächsten Wochen Stück für Stück verraten. Heute schon einmal vorab ein paar Infos:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Das Buch heißt &quot;Schwarzer Regen&quot;.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die Geschichte basiert auf existierender Technik, diesmal sind also keine spekulativen Elemente vorhanden wie in &quot;Der Duft&quot; oder &quot;Das System&quot;.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die Handlung spielt ausschließlich in Deutschland.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Es ist in vieler Hinsicht mein emotionalstes Buch.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Mehr dazu in Kürze.</description>
    <dc:creator>Karl Olsberg</dc:creator>
    <dc:subject>Schwarzer Regen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Karl Olsberg</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-01T10:19:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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